Wurzelzieher

Inhalt

Erdbeschleunigung

Terminologie/ Ortsabhängigkeit

  

Höhenabhängigkeit

  

Deutsches Hauptschwerenetz 1996

Messgenauigkeit

Siehe auch/ Weblinks/ Literatur/ Einzelnachweise

 

 

Erdbeschleunigung

Die Erdbeschleunigung, auch Erdschwerebeschleunigung oder Erdschwere, ist die Schwerebeschleunigung (auch Fallbeschleunigung oder Ortsfaktor) der Erde. Sie gibt an, welcher Beschleunigung eine Probemasse im erdfesten Bezugssystem beim freien Fall im Erdschwerefeld unterliegt.Ihr Wert g variiert wegen Zentrifugalkraft, Erdabplattung und Höhenprofil regional um einige Promille und beträgt ungefähr  ≈ 9,81 m/s2.

1901 wurde auf der dritten Generalkonferenz für Maß und Gewicht ein Standardwert, die Normfallbeschleunigung, auf gn = 9,80665 m/s2 festgelegt, ein Wert der sich schon in verschiedenen Landesgesetzen etabliert hatte und der Definition technischer Maßeinheiten dient (DIN 1305, siehe Kilopond). Grundlage waren (aus heutiger Sicht überholte) Messungen von G. Defforges, Service Géographique de l’Armée, welche zu einem Wert für 45 Grad Breite, Meereshöhe extrapoliert wurden. Aufgrund der später entdeckten Schwereanomalien gibt es keinen einheitlichen Wert auf einem Breitengrad. Dementsprechend ist Normfallbeschleunigung eine Konvention und nicht die Erdbeschleunigung eines bestimmten Ortes oder ein irgendwie berechneter Mittelwert.


 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Erdbeschleunigung aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 23; Render: 0; Total: 23