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Inhalt

Energie

Geschichte des Begriffs

Energieformen und Energieumwandlung

Energie in der klassischen Mechanik

  

Energie und Bewegung

  Energie und Potential

Energie in der Thermodynamik

  

Umwandlung thermischer Energie in mechanische Arbeit

  

Berechnung der maximalen Arbeit (Exergie)

  

Energie- und Exergie-Flussbild der Stromerzeugung

  

Sonnenenergie

  

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Chemische Energie/ Energie in der Elektrodynamik

Energie in der Relativitätstheorie/ Energie in der Quantenmechanik

Technische Nutzung der Energie

  

Spezifische Energie

  

Energieversorgung und -verbrauch/ Energiequellen

Einheiten

  

Größenordnungen

Formeln/ Siehe auch/ Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Energie

Energie in der klassischen Mechanik

Energie und Potential

Potentielle Energie, auch Lageenergie genannt, kommt einem Körper durch seine Lage in einem Kraftfeld zu, sofern es sich um eine konservative Kraft handelt. Dies könnte beispielsweise das Erdschwerefeld oder das Kraftfeld einer Feder sein. Die potentielle Energie nimmt in Kraftrichtung ab und entgegen der Kraftrichtung zu, senkrecht zur Kraftrichtung ist sie konstant. Bewegt sich der Körper von einem Punkt, an dem er eine hohe potentielle Energie hat, zu einem Punkt, an dem diese geringer ist, leistet er genau so viel physikalische Arbeit, wie sich seine potentielle Energie vermindert hat. Diese Aussage gilt unabhängig davon, auf welchem Weg der Körper vom einen zum anderen Punkt gelangt ist.

Die potentielle Energie eines Körpers mit der Masse m in einem homogenen Gravitationsfeld mit Gravitationsbeschleunigung g ist proportional zur Höhe h über dem Ursprung des Koordinatensystems:

Epot = m g h .

Beim freien Fall wird diese potentielle Energie in kinetische Energie umgewandelt, indem der Körper beschleunigt wird.


Da der Koordinatenursprung beliebig gewählt werden kann, ist die Lageenergie des Körpers niemals absolut gegeben und auch nicht messbar. Messbar sind nur ihre Änderungen.

Bei periodischen Bewegungen wird regelmäßig potentielle in kinetische Energie und wieder zurück in potentielle Energie verwandelt. Beim Pendel ist beispielsweise an den Umkehrpunkten die potentielle Energie maximal; die kinetische Energie ist hier null. Wenn der Faden gerade senkrecht hängt, erreicht die Masse ihre maximale Geschwindigkeit und damit auch ihre maximale kinetische Energie; die potentielle Energie hat hier ein Minimum. Ein Planet hat bei seinem sonnenfernsten Punkt zwar die höchste potentielle, aber auch die geringste kinetische Energie. Bis zum sonnennächsten Punkt erhöht sich seine Bahngeschwindigkeit gerade so sehr, dass die Zunahme der kinetischen Energie die Abnahme der potentiellen Energie genau kompensiert.

Elastische Energie ist die potentielle Energie der aus ihrer Ruhelage verschobenen Atome oder Moleküle in einem elastisch deformierten Körper, beispielsweise einer mechanischen Feder. Allgemein bezeichnet man die Energie, die bei der elastischen oder plastischen Verformung in dem Körper gespeichert (oder freigesetzt) wird, als Deformationsenergie.

 

 

 

 

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