Wurzelzieher

Inhalt

Differentialrechnung

Einleitung

Geschichte

Definition

  

Differenzierbarkeit und Ableitung in einem Punkt: Formale Definition und Notation

  

Ableitung als eine Funktion

Berechnung von Ableitungen

  

Beispiel für die elementare Berechnung einer Ableitungsfunktion

  

Beispiel für eine nicht überall differenzierbare Funktion

  

Beispiel für eine nicht überall stetig differenzierbare Funktion

  

Ableitungsregeln

Der Fundamentalsatz der Analysis/ Mittelwertsatz der Differentialrechnung

Mehrfache Ableitungen

Taylor-Reihen und Glattheit

Anwendungen

  

Differentialgleichungen

  

Ein Beispiel für angewandte Differentialrechnung

  

Differentialrechnung als Kalkül

Komplexe Differenzierbarkeit/ Ableitungen von mehrdimensionalen Funktionen

  Implizite Differentiation/ Totale Differenzierbarkeit/ Wichtige Sätze

Verallgemeinerungen und verwandte Gebiete

Literatur

  

Lehrbücher für Studenten mit Nebenfach/Grundlagenfach Mathematik

Weblinks

 

 

Differentialrechnung

Ableitungen von mehrdimensionalen Funktionen

Implizite Differentiation

Hauptartikel: Implizite Differentiation

Ist eine Funktion durch eine implizite Gleichung gegeben, so folgt aus der verallgemeinerten Kettenregel, die für Funktionen mehrerer Variablen gilt

Fx + Fy y' = 0

Für die Ableitung der Funktion y ergibt sich daher

mit

Totale Differenzierbarkeit

→ Weiterführender Artikel: Totale Ableitung


Eine Funktion , wobei U eine offene Menge ist, heißt in einem Punkt total differenzierbar (oder auch nur differenzierbar), falls eine lineare Abbildung existiert, so dass

gilt.

Für den eindimensionalen Fall stimmt diese Definition mit der oben angegebenen überein. Die lineare Abbildung L ist bei Existenz eindeutig bestimmt, ist also insbesondere unabhängig von der Wahl äquivalenter Normen. Die Tangente wird also durch die lokale Linearisierung der Funktion abstrahiert. Die Matrixdarstellung der ersten Ableitung von f nennt man Jacobi-Matrix. Es handelt sich um eine -Matrix. Für m = 1 erhält man den oben beschriebenen Gradienten.

Zwischen den partiellen Ableitungen und der totalen Ableitung besteht folgender Zusammenhang:Existiert in einem Punkt die totale Ableitung, so existieren dort auch alle partiellen Ableitungen. In diesem Fall stimmen die partiellen Ableitungen mit den Koeffizienten der Jacobi-Matrix überein. Umgekehrt folgt aus der Existenz der partiellen Ableitungen in einem Punkt x0 nicht zwingend die totale Differenzierbarkeit, ja nicht einmal die Stetigkeit. Sind die partiellen Ableitungen jedoch zusätzlich in einer Umgebung von x0 stetig, dann ist die Funktion in x0 auch total differenzierbar.

Wichtige Sätze

  • Satz von Schwarz: Die Differentiationsreihenfolge ist bei der Berechnung von partiellen Ableitungen höherer Ordnung unerheblich, wenn alle partiellen Ableitungen bis zu dieser Ordnung (einschließlich) stetig sind.
  • Satz von der impliziten Funktion: Funktionsgleichungen sind lösbar, falls die Jacobi-Matrix bezüglich bestimmter Variablen lokal invertierbar ist.

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Differentialrechnung aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 51; Render: 0; Total: 51