Wurzelzieher

Inhalt

Differentialgeometrie

Historische Entwicklung und aktuelle Anwendungsgebiete

Teilgebiete

  

Differentialtopologie

  

Riemannsche Geometrie

  

Semi-Riemannsche Differentialgeometrie/ Finslersche Geometrie

  

Symplektische Geometrie

  Kontaktgeometrie
  

Komplexe Geometrie und Kählergeometrie

  

Theorie der Lie-Gruppen/ Globale Analysis

Methoden

  

Kovariante Ableitung

  

Krümmungstensor

Literatur

  

Abstrakte Mannigfaltigkeiten, Riemannsche Geometrie/ Differentialgeometrie der Defekte

Einzelnachweise/ Weblinks

 

 

Differentialgeometrie

Teilgebiete

Kontaktgeometrie

Das Analogon zur symplektischen Geometrie für ungeraddimensionale Mannigfaltigkeiten ist Kontaktgeometrie. Eine Kontaktstruktur auf einer 2n+1-dimensionalen Mannigfaltigkeit M ist eine Familie H von Hyperebenen des Tangentialbündels, die maximal nicht-integrabel sind. Lokal können diese Hyperebenen als Kern einer 1-Form α dargestellt werden, d.h.


Hp=ker αp ⊂ TpM

Umgekehrt ist eine Kontaktform lokal eindeutig bestimmt durch die Familie H, bis auf einen nichtverschwindenden Faktor. Die Nichtintegrabilität bedeutet, dass dα beschränkt auf die Hyperebene nicht-entartet ist. Wenn die Familie H global durch eine 1-Form α beschrieben werden kann, dann ist α Kontaktform genau dann, wenn

α∧(dα)n eine Volumenform auf M ist.

Es gilt ein Theorem analog zum Darboux-Theorem für symplektische Mannigfaltigkeiten, nämlich, dass alle Kontaktmannigfaltigkeiten der Dimension 2n+1 lokal isomorph sind. Damit gibt es auch in der Kontaktgeometrie nur globale Invarianten.

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Differentialgeometrie aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 32; Render: 0; Total: 32