Wurzelzieher

Inhalt

Determinismus

Gründe und Gegengründe für einen physikalischen Determinismus

Theologischer Determinismus und religionsphilosophische Probleme

Probleme in der Philosophie des Geistes

Probleme der Ethik, der politischen Philosophie und Rechtsphilosophie/ Geschichtsphilosophischer Determinismus

Begriffliche Abgrenzung/ Sonstige Wortverwendungen

Vertreter

Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Determinismus

Der Determinismus (lat. ' „abgrenzen“, „bestimmen“) ist die Auffassung, dass zukünftige Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind. Die Gegenthese (Indeterminismus) vertritt, dass es überhaupt oder in einem bestimmten Bereich der Realität Ereignisse gibt, die auch hätten anders eintreten können.

In der heutigen Naturphilosophie wird üblicherweise „Determinismus“ spezifischer auf Ereignisse der Natur – oder einen bestimmten Bereich derselben – bezogen. Gestützt wird ein allgemeiner Determinismus zumeist durch die Annahme, dass strikte, nicht-probabilistische Naturgesetze über sämtliche natürlichen Prozesse regieren. Ob wiederum die besten physikalischen Theorien diese Annahme stützen, ist umstritten. Wenn geistige Zustände ebenfalls natürliche Zustände sind, scheint ein Determinismus Probleme für die Realität eines freien Willens zu erzeugen. Ob dieser Gegensatz besteht ist ebenso umstritten wie die jeweiligen Konsequenzen.


Es gibt keinen einheitlichen Determinismus, vielmehr lassen sich verschiedene Arten desselben unterscheiden. Paul Edwards (1967) spricht von einem ethischen, logischen, theologischen, physikalischen und psychologischen Determinismus.

 

 

 

 

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