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Definition der Fourierreihe

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Sei eine -periodische Funktion, d.h. es gelte:

   

Ist und riemannintegrierbar, so gilt

.

Deswegen können wir uns bei den folgenden Betrachtungen auf das Intervall beschränken.

Definition trigonometrische Reihe

Gegeben seien reelle Folgen und . Eine Funktionenreihe der Form

heißt trigonometrische Reihe.

Falls eine trigonometrische Reihe konvergiert, so ist die durch sie dargestellte Funktion -periodisch.

Umgekehrt kann man nun fragen: Wann lässt sich eine gegebene -periodische Funktion durch eine trigonometrische Reihe darstellen? D.h. wann gibt es Folgen (an ), (bn ) mit

(1)       ?

Wir nehmen zunächst an, dass (1) gilt und untersuchen die an und bn . Dazu setzen wir voraus, dass die Reihe (1) gleichmäßig konvergiert auf . Sei nun fest.

f(x)sin(kx)

Die Reihe (cn ) konvergiert ebenfalls gleichmäßig auf und nach Satz 16K9 ist f(x)sin(kx) riemannintegrierbar über mit

.
   (Satz 16SO)

Also:

(2)        (für )

Multipliziert man (1) mit cos(kx) (für ) und integriert wieder über , so erhält man entsprechend:

(3)       (für )

Definition Fourierreihe

Sei . Dann heißen die in (2) und (3) definierten Zahlen die Fourier-Koeffizienten von f. Die mit diesen Koeffizienten gebildete trigonometrische Reihe

heißt die zu f gehörige Fourier-Reihe.


Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

Albert Einstein

 

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