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Inhalt

CG-Verfahren
Idee des CG-Verfahrens

CG-Verfahren ohne Vorkonditionierung

  

Varianten

CG-Verfahren mit symmetrischer Vorkonditionierung (PCG-Verfahren)

Konvergenzrate des CG-Verfahrens

Erweiterung auf unsymmetrische Matrizen

Literatur/ Einzelnachweise

 

 

CG-Verfahren

Idee des CG-Verfahrens

Die Idee des CG-Verfahrens besteht darin, dass das Minimieren der quadratischen Form

äquivalent zum Lösen von Ax = b ist. Hierbei bezeichnet das euklidische Skalarprodukt.

Der Gradient von E an der Stelle xk ist gerade und somit bei großen, dünn besetzten Matrizen schnell zu berechnen. Die Idee des CG-Verfahrens ist es nun, anstelle in Richtung des Residuums rk wie beim Verfahren des steilsten Abstiegs in eine andere Richtung dk die Funktion E über einen Unterraum zu minimieren. Die Richtungen dk sind dabei alle A-konjugiert, das heißt es gilt

.

Die Iterierten xk des CG-Verfahrens werden dann so gewählt, dass sie das Minimum von E in dem affinen Raum Vk , der durch die Vektoren d0 , ..., dk aufgespannt und um x0 verschoben wird, bilden:

Vk := x0 + span{d0 , ..., dk-1 }

Es lässt sich zeigen, dass ebenfalls gilt:


Vk = x0 + span{r0 , Ar0 ..., Ak-1 r0 }

Der letzte Teil zeigt, dass die Suchrichtungen den Krylow-Unterraum zu A und r0 aufspannen. Das CG-Verfahren lässt sich deswegen alternativ direkt als Krylow-Unterraum-Verfahren definieren.

Da die Vektoren dk alle A-konjugiert sind, ist die Dimension von Vk gerade k. Ist also A eine -Matrix, so terminiert das Verfahren nach spätestens m Schritten, falls exakt gerechnet wird. Numerische Fehler können durch weitere Iterationen eliminiert werden. Hierzu betrachtet man den Gradienten rk , der das Residuum angibt. Unterschreitet die Norm dieses Residuums einen gewissen Schwellenwert, wird das Verfahren abgebrochen.

Das Verfahren baut sukzessive eine A-orthogonale Basis für den auf und minimiert in die jeweilige Richtung bestmöglich.

Das Problem bei dem iterativen Verfahren ist das Finden der optimalen Schrittweite. Um die Güte eines Punktes zu bestimmen ist jeweils eine vollständige Matrixmultiplikation notwendig, welche nebenbei gleich einen neuen Gradienten liefert. Ist die Schrittweite entlang eines vorgegebenen Gradienten zu ungenau, entspricht die Methode eher einem einfachen Downhill-Algorithmus.

 

 

 

 

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