Branch-and-Bound
Vorgehensweise
Dominanz
Von Dominanz spricht man, wenn für jede Belegung  aus einer Teilmenge  eine nicht schlechtere zulässigeLösung  konstruiert werden kann. Werdennicht alle Optimallösungen gesucht, sondern nur eine, dann erübrigt sich dieSuche in T, selbst wenn die Schranken alleine nicht ausreichen,T von der weiteren Durchmusterung auszuschließen. Dies steigertmitunter die Effizienz des Verfahrens erheblich, beispielsweise im mehrdimensionalen Zuschnittsproblem, obwohl Dominanztests nicht zur ursprünglichen Methode Branch-and-Bound gehören.
Beispiel:  bei sei zu lösen. Eine untere Schranke ergibtsich sofort, indem alle Summanden nach unten abgeschätzt werden, also2 - 5 - 5/2 = - 5, 5. Branch-and-Bound ohne Dominanzüberlegungen anzuwenden,erweist sich hier als unnötig aufwändig. Wegen  ist x1
so klein wie möglich zu wählen, einerlei wie großx2
ist, das heißt x1
= 2. Für x2
= 5 wird z = - 3, 4; bei ist z > - 3 und damit nicht optimal. Die einzige Optimallösunglautet x1
= 2, x2
= 5.
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