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InhaltBotanik
| BotanikEine Pflanzengesellschaft im Ruwenzori-Gebirge Die Botanik ( botaniké [epistemé]: Pflanzenkunde, von botáne ‚Weide-, Futterpflanze‘) erforscht als Teilgebiet der Biologie das Reich der Pflanzenwelt. Der Botanikbegriff wurde von Dioskurides geprägt. Sie befasst sich mit dem Lebenszyklus, Stoffwechsel, Wachstum und Aufbau der Pflanzen; ferner mit ihren Inhaltsstoffen (siehe Heilkunde), ihrer Ökologie und ihrem wirtschaftlichen Nutzen (siehe Landwirtschaft). Zu den Pflanzen im engeren Sinne zählen neben den Gefäßpflanzen auch die Moose und Grünalgen. Früher wurden auch Pilze, Flechten und manche Mikroben (Prokaryonten und Archaeen) als Pflanzen angesehen. Obwohl man heute erkennt, dass diese, ebenso wie alle Algen außer den Grünalgen phylogenetisch nicht näher mit den Pflanzen verwandt sind, werden Algengruppen wie Rotalgen, Braunalgen, Kieselalgen sowie Pilze und Flechten weiter zur Botanik gerechnet. Eine Abspaltung der Prokaryoten und Archaeen (einschließlich der darin enthaltenen Blaualgen) als eigene Disziplin hat sich inzwischen allerdings durchgesetzt.
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