Wurzelzieher

Inhalt

Binomialverteilung

Definition der Binomialverteilung

  

Herleitung als Laplace-Wahrscheinlichkeit

Eigenschaften der Binomialverteilung

  

Varianz

  

Variationskoeffizient/ Schiefe/ Wölbung/ Maximum

  

Charakteristische Funktion/ Erzeugende Funktion/ Momenterzeugende Funktion

  

Summe binomialverteilter Zufallsgrößen

Beziehung zu anderen Verteilungen

\frac{n!}{(n-k)! \, k!}\left(\frac{\lambda}{n}\right)^k\left(1-\frac{\lambda}{n}\right)^{n-k}

  

Beziehung zur geometrischen Verteilung/ Beziehung zur negativen Binomialverteilung/ Beziehung zur Hypergeometrischen Verteilung

  

Beziehung zur Multinomial-Verteilung/ Beziehung zur Panjer-Verteilung/ Beziehung zur Betaverteilung/ Beziehung zur Pólya-Verteilung

Beispiele

  

Ziehen von Kugeln

  

Anzahl Personen mit Geburtstag am Wochenende

  

Gemeinsamer Geburtstag im Jahr

  

Konfidenzintervall für eine Wahrscheinlichkeit/ Auslastungsmodell

  

Statistischer Fehler der Klassenhäufigkeit in Histogrammen

Zufallszahlen/ Einzelnachweise/ Weblinks

 

 

Binomialverteilung

Wahrscheinlichkeitsfunktion der Binomialverteilung für n = 20; p = 0, 1 (blau), p = 0, 5 (grün) und p = 0 8 (rot)

Binomialverteilungen für p = 0, 5
mit n und k wie im Pascalschen Dreieck

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kugel in einem Galtonbrett mit 8 Ebenen (n = 8) ins mittlere Fach fällt (k = 4) ist 70/256.

Die Binomialverteilung ist eine der wichtigsten diskreten Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Sie beschreibt die Anzahl der Erfolge in einer Serie von gleichartigen und unabhängigen Versuchen, die jeweils nur zwei mögliche Ergebnisse haben („Erfolg“ oder „Misserfolg“). Solche Versuchs-Serien werden auch Bernoulli-Prozesse genannt.

Ist p die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einem Versuch, und die Anzahl der Versuche n, dann bezeichnet man mit B(k | p, n) oder Bn, p (k) die Wahrscheinlichkeit genau k Erfolge zu erzielen (siehe Abschnitt Definition).


Die Binomialverteilung und der Bernoulli-Versuch können mit Hilfe des Galtonbretts veranschaulicht werden. Dabei handelt es sich um eine mechanische Apparatur, in die man n Kugeln wirft. Diese fallen dann zufällig in eines von mehreren Fächern, wobei die Aufteilung der Binomialverteilung entspricht. Je nach Konstruktion sind unterschiedliche Parameter p möglich.

Obwohl die Binomialverteilung bereits lange vorher bekannt war, wurde der Begriff zum ersten Mal 1911 in einem Buch von George Udny Yule verwendet.

 

 

 

 

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