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Stellenwertnotation
Unter den Darstellungen der Zahlkonstanten haben die Notationen mit Basis, Ziffern und einer Wertigkeit der letzteren abhängig von ihrer Position den gegenüber allen anderen Notationen davongetragen. Wir schreiben
- (...a3
a2
a1
a0
, a-1
a - 2
...)b
,
wobei links die Ziffern  mit nicht-negativen Exponenten stehen, anschließend das Stellenwert-Trennzeichen Komma »colorWhite´ , «, anschließend die Ziffern mit negativen Exponenten rechts und abschließend die tiefgestellte Basis »colorWhite´ b
« kommt, die weggelassen werden kann, wenn sie zehn ist, und wobei die Ziffern  aus einem endlichen Ziffernvorrat Z stammen. Wir meinen damit das Ergebnis der Summe
 .
Dabei soll die Anordnung der Laufvariablen  und Schleifengrenzen am Summenzeichen ausdrücken, dass wir – entgegen unserer gewohnten Schreibung von links nach rechts – rechts mit  beginnen, bei jedem Schritt  um die Standardschrittweite 1 nach links hin erhöhen und ganz links die Summationsschleife mit  beenden. (Bei no
< nu
ist die Schleife leer.)
Das Codierungsschema mit Basis b und Ziffernvorrat Z sei mit  bezeichnet.
Wir können diese Notation auch auf den nichtarchimedischen Kontext ausdehnen. Sind beide Grenzen nu
und no
endlich, so kommt in beiden Kontexten dasselbe heraus. Ferner läuft der Additionsalgorithmus zweier Zahlen wie die Summationsschleife von rechts nach links und die Überträge werden immer in die linke Nachbarstelle weitergereicht. Dasselbe gilt für den Subtraktions- und Multiplikationsalgorithmus. In der Schule lernen wir, die archimedische Division links zu beginnen, wogegen man die nichtarchimedische Division besser rechts beginnt.
Schließlich kann man im archimedischen Kontext  und im nichtarchimedischen Kontext  zulassen, nach der Vervollständigung für die entsprechende Metrik konvergieren in beiden Kontexten die Reihen absolut.
Die Tabelle stellt Voraussetzungen und Unterschiede bei archimedischem und nichtarchimedischem Kontext zusammen. Dabei sei der Einfachheit halber angenommen, dass  , also Basis und Ziffern alle ganz sind. Ferner sei im archimedischen Fall  , wobei
 %3a%3d%5cbegin%7bcases%7d+b+%26+%5ctext%7bwenn+%7d+%5chat+K%3d%5cR%2c+%5c%5c+%7cb%7c%5e2+%26+%5ctext%7bwenn+%7d+%5chat+K%3d%5cC.+%5cend%7bcases%7d&s=125&f=ffffff)
| |
archimedisch |
nichtarchimedisch |
| Basis b |
>b|>1 |
prim, d. h. b erzeugt  |
minimales Ziffernsystem Z |
Elementen |
Repräsentantensystem des Restklassenkörpers kv
|
| „ganze“ Zahlen |
 |
 |
| Vorzeichen erforderlich |
ja bei b > 0 und
 |
nein |
Addition, Subtraktion, Multiplikation |
von rechts nach links |
von rechts nach links |
| Überträge |
nach links |
nach links |
Division, Codierung der Ziffern |
von links nach rechts |
von rechts nach links |
| Auswahl der Ziffern |
Intervallschachtelung |
bei [[Division mit Rest>Division durch b |
| [[Bijektivität>eineindeutig |
bei für eine Menge vom [[Maßtheorie>Maß 0 |
ja |
 -Ende |
rechts |
links |
| Hauptartikel |
Stellenwertsystem |
p-adische Zahl |
Der Artikel Ultrametrik beschreibt weitere Besonderheiten der Geometrie in Räumen mit nichtarchimedisch induzierter Metrik.
Sowohl für den archimedischen wie den nichtarchimedischen Kontext eignen sich in  Codierungsschemata  mit einer Primzahl p und einem Repräsentantensystem Z von  .Dazu gehören die „balancierten“ Codierungssysteme  mit einer ungeraden Primzahl p als Basis und dem Ziffernvorrat  . Sie haben die Eigenschaften:
- Das Negative einer Zahl erhält man durch Austausch einer jeden Ziffer mit ihrem inversen Gegenüber.
- Im archimedischen Kontext zeigt die erste von 0 verschiedene Stelle das Vorzeichen an.
- Im archimedischen Kontext geschieht eine Rundung zur nächsten ganzen Zahl durch einfaches Abschneiden beim Komma.
Ferner eignen sich für beide Kontexte das  bei  und bei den Gaußschen Zahlen  das  . Alle Systeme haben die Eigenschaften:
- Auch im archimedischen Kontext wird kein Vorzeichen benötigt.
- Im nichtarchimedischen Kontext hat eine ganze Zahl aus
 resp.  eine endliche Darstellung, die mit der archimedischen zusammenfällt.
- Ist
 oder  die Darstellung einer Zahl 1/q mit q ganz und ggT(p, q) = 1 unter  mit der Periode xyz im archimedischen Kontext, dann ist  resp.  die Darstellung der Zahl -1/q im nichtarchimedischen Kontext.
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