Wurzelzieher

Inhalt

Beobachtende Astronomie

Grundlagen

Geschichte

  

17. bis 19. Jahrhundert

  

20. bis 21. Jahrhundert

Beobachtungen

  

Position am Nachthimmel

  

Helligkeit

  

Spektren

  

Untersuchungen bei verschiedenen Wellenlängen

  

Astroteilchenphysik

  

Gravitationswellenastronomie

Instrumente und Methoden

  

Optische Teleskope

  

Astrofotografie und elektronische Bilderfassung

  

Umgang mit den Effekten der Erdatmosphäre

  

Fotometrie

  

Spektroskopie

  

Wellenlängen jenseits des sichtbaren Lichts

  

Instrumente zur Positionsbestimmung

  

Interferometrie

  

Teilchendetektion

  

Gravitationswellendetektoren

Siehe auch/ Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Beobachtende Astronomie

Das polnische 1,3-Meter-Teleskop an der chilenischen Sternwarte Las Campanas

Die beobachtende Astronomie ist derjenige Teilbereich der Astronomie, der sich mit dem Nachweis und der Untersuchung von Strahlung und Teilchen beschäftigt, welche die Erde aus dem Weltall erreichen. Schwerpunkt ist die elektromagnetische Strahlung ferner Objekte im gesamten Bereich des Spektrums, von Radiowellen über Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, Ultraviolettstrahlung bis hin zu Röntgen- und Gammastrahlung. Die Eigenschaften der Strahlung erlauben Rückschlüsse auf Eigenschaften der aussendenden Himmelsobjekte. So liefern genaue Messungen der Beobachtungsrichtung Informationen über Position und Struktur der betreffenden Himmelsobjekte, und Untersuchungen des Spektrums weisen auf die chemische Zusammensetzung, die Temperatur und die Bewegung in Richtung des Beobachters hin. Zusätzlich zur elektromagnetischen Strahlung liefern auf der Erde nachweisbare kosmische Teilchen weitere Informationen. Für die Zukunft verspricht der Nachweis von Gravitationswellen neuartige Beobachtungen an Himmelsobjekten wie Neutronensternen oder Schwarzen Löchern.

Ein zentrales Anliegen der beobachtenden Astronomie ist die Entwicklung geeigneter Instrumente und Detektoren. Die elektromagnetische Strahlung wird mit Hilfe von Teleskopen aufgefangen und fotografisch oder elektronisch aufgezeichnet. Fotometer ermöglichen die Messung der Helligkeit, Spektroskope die Auswertung der Spektren von Beobachtungsobjekten. Speziell an die Eigenschaften von Röntgen- oder Radiostrahlung angepasste Teleskopkonstruktionen erlauben die Untersuchung dieser Abschnitte des elektromagnetischen Spektrums. Der Nachweis und die nähere Untersuchung von Teilchen und von Gravitationswellen erfordern spezielle Detektoren.


 

 

 

 

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