Wurzelzieher

Inhalt

Archäologie

Forschungsgeschichte

  

Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts

  

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts

  

Im 20. Jahrhundert

Fachgebiete

  

Nach Spezialgebieten/ Nachbardisziplinen

Forschungsmethoden

  

Quellenerschließung

  

Auswertung/ Interpretation

Funde/ Archäologie in Deutschland/ Archäologie außerhalb Europas

  

Archäologie in Indien und China

  

Archäologie in Afrika

Aufbereitung für die Öffentlichkeit/ Archäologische Institute

Literatur

  

Schriftenreihen/ Archäologische Zeitschriften/ Wörterbücher/ Online-Publikationen/ Literaturrecherche

Weblinks

  

Vereine und Organisationen

 

 

Archäologie

Ausgrabungen eines Bodendenkmals (In-situ-Archäologie)

Museale Archäologie: Konservierung, Klassifizierung und Auswertung von Fundobjekten

Funddokumentation in der Unterwasserarchäologie

Experimentelle Archäologie: Interpretationsüberprüfung in rekonstruierter Situation

In der Archäologie (gr. archaios, ‚alt‘ und lógos ‚Lehre‘; wörtlich also ‚Altertümerkunde‘) wird, meist in enger Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern, der kulturellen Entwicklung der Menschheit nachgegangen.

Die Archäologie interessiert sich ausschließlich für den Menschen und seine Hinterlassenschaften wie Gebäude, Werkzeuge, Kunstwerke etc. Sie umfasst einen Zeitabschnitt, der von den ersten Steinwerkzeugen vor etwa 2,5 Millionen Jahren bis in die nähere Gegenwart reicht. Erkenntnisse zu Umwelt, Klima, Ernährung oder Alter von Funden tragen zur Rekonstruktion vergangener Kulturen bei. Als Quelle dienen dabei die materiellen Hinterlassenschaften des Menschen.

Obwohl die Archäologie eine verhältnismäßig junge Wissenschaft ist, ist es kaum mehr möglich, alle Zeiträume zu überblicken, sodass sich verschiedene Fachrichtungen herausbildeten. Die Aufteilung ist entweder thematisch (z. B. christliche Archäologie) oder regional spezialisiert (z. B. Vorderasiatische Archäologie). Obwohl die Methodik sich großteils ähnelt, können die Quellen unterschiedlich sein. Selbst die materiellen Hinterlassenschaften der jüngsten Geschichte (beispielsweise Konzentrationslager und Bunkerlinien aus dem Zweiten Weltkrieg) werden heute mit archäologischen Methoden ausgewertet (allerdings ist dieser Ansatz einer „zeitgeschichtlichen“ Archäologie nicht unumstritten).


In der Vor- und Frühgeschichte (auch Urgeschichte) hat man es hauptsächlich mit materieller Kultur zu tun, während in der Frühgeschichte teils auf Schriftquellen zurückgegriffen werden kann. Diese stehen für Archäologen im Gegensatz zu Geschichtswissenschaftlern aber nicht im Mittelpunkt. Die Ausrichtungen der Archäologie repräsentieren meist bestimmte Zeitabschnitte, die in den Regionen der Welt unterschiedlich datiert sein können, und nicht überall zu dokumentieren sind, z. B. der Übergang von Jäger-Sammlern zu Bauern mit domestizierten Tieren oder zu Viehzüchtern ohne Feldbau, oder die Entstehung der ersten Städte.

Die Archäologie hat sich dabei weltweit zu einem Verbund unterschiedlichster theoretischer und praktischer Fachrichtungen und Forschungen entwickelt und arbeitet mitunter eng mit Historikern zusammen.

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Archäologie aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 193; Render: 0; Total: 193