Wurzelzieher

Inhalt

Ästhetik

Begriffsgeschichte

Ästhetik als philosophische Disziplin

  

Ästhetik als allgemeine Theorie des Schönen

  

Ästhetik als Theorie der Kunst bzw. als Kunstphilosophie

  

Ästhetik als Theorie der sinnlichen Erkenntnis oder Wahrnehmung generell/ Ästhetische Prädikate

Außereuropäische Ästhetik

  

Indien

Antikes Europa

  

Spätantike

Mittelalter

Renaissance

Entwicklung nach der Renaissance

  

Reformation und die Folgen

Klassik

  

Frankreich

  

England

Aufklärung

  

Montesquieu

  

Diderot

  

Rousseau

  

Kant

Deutschland seit der Aufklärung

  

Herder

  

Goethe

  

Hegel

Romantik

19. Jahrhundert

  

Nietzsche/ Neukantianismus

20. Jahrhundert

  

Ästhetik als Gegenstand empirischer Forschung

Siehe auch/ Literatur

  

Nachschlagewerke

  

Überblicksdarstellungen zur Geschichte der Ästhetik

Weblinks

 

 

Ästhetik

Ästhetik (von altgriechisch aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“) war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst.

Alltagssprachlich wird der Ausdruck ästhetisch heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend verwendet. In der Wissenschaft bezeichnet der Begriff die gesamte Palette von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie Menschen Gegenstände wahrnehmen.


In der Philosophie wird das Wort oft abweichend gebraucht. Ästhetik bezeichnet dort entweder die Theorie der sinnlichen Wahrnehmung allgemein (nicht nur von Kunst), oder aber eine philosophische (oder etwa soziologische) Theorie von Kunst bzw. Design. Nach einigen (insbesondere Immanuel Kant folgenden) Auffassungen entscheiden über ästhetische Bewertungen nicht einfach rein subjektive Kategorien wie „schön“ und „hässlich“, die wegen bestimmter Eigenschaften dem Gegenstand beigelegt werden. Entscheidend sei vielmehr die Art und Weise der Sinnlichkeit oder Sinnhaftigkeit. Andere (semiotische) ästhetische Theorien betonen, dass gerade Letztere nur im Rahmen je spezifischer Zeichensysteme verstehbar sei. Besonders in empirischen Studien (etwa in der experimentellen Psychologie, aber auch in einigen philosophischen Theorien, welche dieser nahe stehen) spricht man (wie im Alltagssprachgebrauch) von Ästhetik unter Bezug darauf, wie Menschen Dinge – auch jenseits der Kunst – als „schön“ oder „hässlich“ beurteilen und untersucht etwa, nach welchen empirisch zugänglichen Kriterien derartige Urteile zustande kommen. Im angelsächsischen Raum wird aesthetics teilweise stärker in diesem Sinne verstanden. Einige, besonders jüngere, Ansätze versuchen auch, beide Aspekte zusammenzuführen.

 

 

 

 

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